Familie am Meer

#machtmehrkinder

Babybauch

Es gibt Dinge im Leben, die möchte man immer und immer wieder erleben. Weil sie nie ihren Zauber verlieren, so z. B. eine Schwangerschaft. Mit dem Startschuss ins Abenteuer Mamasein beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Für mich definitiv einer meiner schönsten bisher. Einer, den ich für den Rest meines Lebens für mich beschützen und genießen will. Einer, den ich wie meinen Lieblingssong auf Dauerschleife hören könnte, weil es mein Herz hüpfen lässt, ohne, dass es jemals langweilig wird.

BabybauchUnd plötzlich ist er da. Man kann es zuerst so gar nicht deuten. Hatte man doch sein Leben lang diese süße kleine Familie mit zwei Kindern in einem schnuckeligen kleinen Haus am Meer im Köpfchen. Alles schön und gut. Dann sei doch jetzt zufrieden. Aber irgendwie, da ist doch noch was. Wirklich jetzt? Kann das sein? JA! Der sehnsüchtige Wunsch nach einer Großfamilie. Ja, ich möchte noch mehr Kinder und ich liebe den Gedanken daran.

Viele kleine Minis, die aus Dir und mir entstehen, ein kleines Spiegelbild seiner selbst zu schaffen und diesen kleinen Menschen den Weg ins Leben zu ebnen. Später einmal wie im Film „Die Familie Stone“ mit der ganzen Bande Weihnachten zu feiern, einen ganzen Vorrat an Lebkuchen unter dem Weihnachtsbaum zu mampfen und sich an den kleinen Enkelkindern erfreuen, ich liebe diese Vorstellung.

Großfamilie, das klingt ein wenig „verstaubt“, gar nicht nach moderner Großstadtfamilie, und genau so sind auch viele Reaktionen in meinem Umfeld, wenn der Wunsch nach vielen Kindern im Raum schwebt.

„Sei doch froh, dass Du zwei gesunde Kinder hast. Kinder kosten doch ein Vermögen. Du bist doch keine Gebärmaschine.“ Alles passiert und so gesagt. Aber warum eigentlich werde ich in ein Schema gepresst, nur weil es einen Großteil der Menschen genau so glücklich macht? Mutter, Vater und zwei Kinder. So ist es doch normalerweise. Alles andere wird wegdiskutiert. Aber: Wir fordern auf zur Toleranz in allen möglichen Lebenslagen, aber in diesem doch ganz natürlichen Wunsch hagelt es statt Freude und Akzeptanz viel Kritik und Widerworte.Babybauch
Aber woher kommt diese negative Einstellung? Ist es nicht ein, über soziale Medien, weit verbreitetes Dogma, seinen Traum leben zu müssen? Sonst würde man nur funktionieren und wo bliebe dann da die Selbstverwirklichung und das persönliche Glück?! Richtig. Und das ist genau das, was ich mache. Ich lebe meinen Traum. Und liebe ihn. Über alles. Und dazu gehört eben auch der Wunsch, nach zwei wundervollen Schwangerschaften und Kindern noch ein wenig mehr zusammenzurücken und Platz für einen weiteren Lieblingsmenschen zu schaffen, oder zwei. Irgendwann. Das ist mein Wunsch. Ob er sich erfüllt? Keine Ahnung. Um so eine Entscheidung zu treffen, müssen viele Faktoren einfach zueinander passen, wie z. B. die Gesundheit, das liebe Geld, die Vorstellung von Partner und anderen Kindern, die Wohnsituation, das Auto und und und.. aber wie sagt man so schön: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg und bis ich weiß, ob sich mein Wunsch erfüllt, bleibt mir eine wahnsinnig erfüllte Zeit mit meiner kleinen, wunderbaren Familie.


Aber weil ich weiß, wie schwer es ist, Wünsche wie diese zu argumentieren, vielleicht auch seinem Partner gegenüber, teile ich meine persönlichen Gründe FÜR ein Leben als Großfamilie, um den einen oder anderen Zögerer, Kritiker, Ewig-Meckerer und Augenroller ein wenig zum Nachdenken zu bewegen:

Warum eine Großfamilie?

  1. Die zauberhaften Monate einer Schwangerschaft (und das trotz Dauerübelkeit in den ersten Wochen), in denen ein kleiner Mensch im eigenen Körper entsteht, die Namenssuche (und ich hab noch viele Namen auf meiner Liste), das erste Kennenlernen nach der Geburt und das Leben danach sind so magisch, dass es mir viel zu wenig ist, das alles nur ein oder zwei Mal zu erleben. Klingt egoistisch, ist aber so.
  2. Kinder sind die schönsten Spuren, die man in seinem Leben hinterlassen kann und warum nicht viele davon?
  3. Es ist immer jemand zum Kuscheln da 🙂
  4. Kinder sind nicht nur Geschwister, sondern im besten Fall auch lebenslange Freunde.
  5. Kinder halten uns aktiv und gesund, viele Kinder halten uns demnach viel aktiv und gesund 🙂
  6. Glückskind ist, wer in Meck-Pomm wohnt, denn dort werden ab 2019 die Elternkitabeiträge für das zweite Kind halbiert und ab dem dritten Kind fallen sie sogar komplett weg.
  7. Und das Allerwichtigste: Weil Liebe das einzige ist, was sich vermehrt, wenn man sie teilt.
  8. Wenn man das Geld einfach übrig hat, sind „Investitionen in die Familie“ doch das schönste Geschenk, das man sich machen kann. Und auch, wer adhoc nicht das nötige Kleingeld für ein weiteres Kind hat, findet Wege zu seinem Glück. Denn wenn der Herzenswunsch wirklich so groß ist, gibt es hier und da große Sparpotenziale,
    1. z. B. kaufe ich unsere Kleidung fast nur im Sale, Babykleidung kann ohnehin sehr gut gebraucht oder vom größeren Kind getragen werden
    2. wir fahren fast ausschließlich mit dem Fahrrad zur Arbeit und lassen das Auto stehen
    3. alle größeren Anschaffungen kaufen wir online mit erheblichen Vergünstigungen,  bspw. über Amazon Warehouse Deals, Rabattcodes, (Cash-Back-) Aktionen etc.
    4. andere Herzenswünsche können oft auch bis Weihnachten oder Ostern warten, sodass man sie sich schenken lässt
    5. und zu guter letzt: sich bei einigen Ausgaben auch einfach zwei Mal fragen, ob man das jetzt wirklich unbedingt braucht.
    6. Online-Vergleichsportale nutzen für z. B. Versicherungen, Energie etc.

Es gibt unendliche Möglichkeiten, das Wichtigste bei all dem ist, dass das Herz „ja“ sagt, für vieles andere findet man eine Lösung.

Alles Liebe und #machtmehrkinder ❤️

Babybauch

 

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